Im Herbst dieses Jahres(2004) erscheint die nächste Folge in unserer Heftreihe
“Hochwälder Hefte zur Heimatgeschichte” unter dem Titel
Beiträge zur Heimatgeschichte II
In dieser Broschüre kommen wieder mehrere Autoren zu unterschiedlichen Themen zu Wort. Einige setzen ihre Beiträge aus dem vorigen Heft fort.
Edgar Manz,
DIE LANDSCHAFT DES SCHWARZWÄLDER HOCHWALDES
Nach dem Überblick zur Geologie und Geomorphologie des Hunsrücks (Teil 1 in Heft 42/2003, Seite 16 – 56) wird im zweiten Teil näher eingegangen auf den Raum des Schwarzwälder Hochwaldes mit dem Erbeskopf. Die Naturlandschaftsformen und ihre Entstehung werden durch Raumbeispiele und konkrete Bilderläuterungen erörtert und sollen zur eigenen Erwanderung dieser oder ähnlicher Landschaftsteile motivieren.
In den Teilen drei und vier werden Betrachtungen zu den Hochflächen und den Tallandschaften des Dhrontalgebietes folgen und die Beitragsreihe abschließen.
Günther Molz
Die “MALERGRÄFIN” OCTAVIE DE LASALLE VON LOUISENTHAL (1811-1890). Teil II: IHR KÜNSTLERISCHER NACHLASS
Im vorigen Heft 42/2003 wurde Teil I: Ihr künstlerischer Werdegang abgedruckt. Nun wird das Spektrum des künstlerischen Schaffens Octavies nachgezeichnet, werden die Fundstellen ihrer verschiedenen künstlerischen Aussagen aufgelistet und in einem umfangreichen Werkverzeichnis alle Werke, ihre Ausführung mit Format und Größe sowie ihrem derzeitigen Standort genannt. Zahlreiche Farbtafeln verdeutlichen auch diesmal das Werk der Malerin.
Walter Petto,
Pennsylvania-Auswanderer aus dem Raum Nohfelden 1730-1768.
Aus dem Raum Nohfelden sind zwischen 1730 und 1768 etwa 200 Personen in die damalige britische Kolonie Pennsylvania ausgewandert. In William Penns “Reich” waren alle nichtkatholischen Christen als Ansiedler willkommen. Bei den Auswanderern handelte es sich vor allem um evangelisch-reformierte Familien, die Untertanen der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken waren. Besonders beliebt war das Tal des Tulpehocken Creek westlich von Reading, wo sich zahlreiche unserer Landsleute niederließen und Grundbesitz erwarben. Sie trugen Namen, die auch heute noch in der Urheimat vertreten sind, in die neue Welt: Baum, Gisch, Klee, Küntzer, Schreyer, Schweig, Seibert, Spengler, Theis, Wommer u.a. Anhand von deutschen und amerikanischen Quellen sowie Internetseiten konnten Abstammung, Abzug, Ankunft, Niederlassung und Kinder der Siedler in der neuen Heimat aufgespürt werden.
Helmut Weiler,
DIE GESCHICHTE DER MOLKEREIGENOSSENSCHAFT TÜRKISMÜHLE (1928-1971)
Zunächst wird die Entwicklung des Molkereiwesens im 19. und 20. Jahrhundert dargestellt: zuerst der Kleinbetrieb mit Selbstvermarktung, dann das Genossenschaftswesen, endlich die industrielle Verarbeitung und Vermarktung durch Milchhöfe und Großmolkereien. Zweiter Schwerpunkt des Beitrages ist die Geschichte der Molkereigenossenschaft Türkismühle - Gründung am 14.10.1928, Struktur und Geschäftsbetrieb, die Betriebsverhältnisse und die Führungskräfte, endlich die Eingliederung in die Saarmilch eGmbH Saarbrücken am 16. Juni 1971.- Erinnert wird an das bekannteste Produkt der Türkismühler Molkerei, der Türkismühler Camembert. Zahlreiche bisher unveröffentlichte Fotos geben einen Einblick in den Betrieb.
Edgar Schwer,
DIE GLOCKENGIEßEREI CORNELY IN PROSTERATH
Auf dem Hochwald, im malerischen gelegenen Prosterath, existierte einst von 1779 bis 1832 die Glockengießerei der Familie Cornely. Die Werke dieser Gießerfamilie sind in den Wirren der Zeit verloren gegangen, oder die sind in den kleinen Dachreitern der verschiedenen Kapellen nicht zugänglich. Der Glockenforscher Edgar Schwer hat nach sorgfältigen Recherchen einen Werkkatalog und eine genealogische Übersicht der Glockengießerfamilie Cornely erstellt. Für ein kleines Dorf auf den kargen Hochwaldhöhen war diese kleine Gießhütte von Bedeutung, ja sie ist ein Teil der Hochwälder Wirtschaftsgeschichte.
In Memoriam Alfons Schwaben
Fossilien aus dem Bundenbacher Schiefer
Eine Bildersammlung
Alfons Schwaben stammte aus Bundenbach. Er suchte und fand in den dortigen Schieferbrüchen Schiefertafeln, die in ihrem Inneren Fossilien von Pflanzen und Meerestieren enthielten. Er legte diese in mühseliger Feinarbeit frei und gibt uns so einen Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt des Devonzeitalters der Erde. Die Bilderserie zeigt zahlreiche markante Beispiele.
Letzte Änderung am Freitag, 11. November 2011 Aktuelles
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