Der Erztagebau im vorderen Hochwald 1815-1870
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Im dreißigsten Jahr seines Bestehens stellt der Verein für Heimatkunde Nonnweiler e.V. sein Heft Nr.
47 unter dem Titel: Edgar Schwer, Der Erztagebau im vorderen Hochwald 1815-1870. Mit einem
Beitrag von Dr. Gerhard Müller, vor.
Ein größeres Format war zur Abbildung von Karten eine Notwendigkeit geworden.
Am Südrand des Hochwaldes bestand einst in den Tälern von Löster, Prims und Traun ein fast
geschlossenes Montanrevier. Von den Hütten hat bis zum heutigen Tag allein die Mariahütte,
respektvoll die Buß genannt, als metallverarbeitender Betrieb überlebt. Bisher sind an
quellengestützten Arbeiten zu den Hochwälder Hüttenwerken nur die hervorragenden Arbeiten
von Walter Petto + und von Dr. Hermann Josef Braun erschienen. Zum Erztagebau ist hier die
verdienstvolle Arbeit von Frau Dr. Ilse Winter-Emden über die Lebacher Erzgruben zu nennen.
Anknüpfend an diese Publikationen befasst sich die vorliegende Arbeit mit dem Erztagebau
in der preußischen Zeit. Die Berechtsamsakten des Oberbergamtes Saarbrücken und des Landesamtes
für Geologie und Bergbau in Mainz stellten sich als eine wahre Fundgrube dar. Eine Beschreibung
der Hüttenwerke nach den Quellen im Landeshauptarchiv in Koblenz gibt uns ein gutes Bild über den
technischen Zustand der Werke. Ergänzt wird die Arbeit durch einen bisher unerforschten sozialen
Aspekt, der Darstellung des Mariahütter Knappschaftsvereins, der ältesten Sozialversicherung
im Hochwald. Die Buchvorstellung ist am 24. November 2011 um 19:00 Uhr im Kolpinghaus in
Schwarzenbach.
Den einführenden Vortrag zum Thema hält Dr. Eric Glansdorp. Da Buch kostet bei der
Vorstellung 10 €.
Letzte Änderung am Freitag, 11. November 2011 Aktuelles
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